Lass uns zunächst einmal verstehen, was Veränderung eigentlich bedeutet.
Definition: Veränderung bedeutet, Dinge anders zu machen oder selbst anders zu werden, um sich neuen Umständen, neuen Vorgehensweisen oder neuen Umgebungen anzupassen. In den letzten Jahren habe ich – anfangs auf die harte Tour – verstanden, dass Veränderung sehr stark mit unserer Einstellung zu tun hat. Unsere Denkweise beeinflusst maßgeblich unseren täglichen Erfolg. Wenn unsere Einstellung darin besteht, Veränderungen anzunehmen und sie als großartige Chance zu sehen, wird Erfolg folgen.
Wo liegen die Herausforderungen?
Wo liegen die Herausforderungen?
Sie existieren tatsächlich in vielen verschiedenen Phasen dieses Veränderungsprozesses – von der Entscheidung, dass sich etwas ändern muss, bis zum Endergebnis. Die meisten Herausforderungen hängen dabei nicht mit echten Risiken zusammen, sondern damit, unsere Komfortzone zu verlassen; Gewohnheiten, die wir uns angewöhnt haben und die unseren Alltag einfach und bequem erscheinen lassen.
Ein Beispiel aus meiner Erfahrung im HR-Bereich: In den letzten Jahren habe ich mit mehrsprachigen Kandidaten aus ganz Europa gesprochen, die mit ihren Jobs unzufrieden sind – wegen niedriger Gehälter, schlechter Arbeitsbedingungen, instabiler Arbeitszeiten, fehlendem Hybridmodell, Standortfragen usw. Akzeptieren all diese Kandidaten einfach die Angebote unseres Unternehmens? Nein. Der Grund ist, dass hinter diesen Faktoren, die rein den Job betreffen, viele andere Aspekte ihres Alltags stehen, die sie nicht ändern möchten.
Dazu gehören Familienleben und -verantwortungen, der Arbeitsweg und alltägliche Routinen, die nach ihren Verpflichtungen eingerichtet sind. Reicht das aus, um jemanden vom Wechsel abzuhalten? Auf jeden Fall. Als Menschen sind wir an Routinen gewöhnt, die uns helfen, alltägliche Schwierigkeiten zu bewältigen, und wir denken, dass eine Änderung dieser Routine entweder zum Zusammenbruch oder zur Zerstörung unserer Welt führen würde.
Aber das ist nicht ganz der Fall. Rückblickend lässt sich feststellen, dass Menschen sehr anpassungsfähig an Veränderungen sind: Katastrophale Ereignisse, Weltkriege, Wirtschaftskrisen, tödliche Viren und viele andere Situationen haben Menschen gezwungen, ihr Leben, ihre Routinen, Jobs oder sogar ihren Wohnort zu ändern, um sich anzupassen und weiter zu wachsen.
Es ist also möglich.
Aber wie?
Wie können wir vom Leugnen der Veränderung dazu kommen, zu erkennen, dass Veränderung möglich ist, und schließlich zu etwas Größerem wachsen, als wir zuvor waren?
Es gibt nur fünf einfache (aber nicht so einfache) Schritte zur Veränderung: